Leider verloren…

Leider verloren…

… haben wir den Kampf um Brownie 🙁
Zunächst gesund und munter wie die anderen fing er nach zwei Wochen an zu kränkeln, stand steifbeinig herum, ließ den Kopf hängen und hatte einen dicken harten Bauch. Tapste aber immer noch tapfer mit der Herde auf die Weide. Irgendwas mit der Verdauung vielleicht … vermutete die Tierärztin und wir behandelten nach ihren Empfehlungen. Allein, es wurde nicht besser, er trank nur Minimengen aus dem Fläschchen, wurde schwächer und passiver und starb nach wenigen Tagen und am Ende leider nach einigen Krämpfen in meinen Armen. Wohl doch eher Tetanus, war dann die letzte Vermutung unserer Tierärztin. Dagegen ist kein Kraut gewachsen außer einer Impfung, die unsere Tiere (noch) nicht haben.

Eingeschlafen auf meinem Schoß nachdem er Medikamente bekommen hatte, die seinen Bauch entspannen sollten.

Nun ist es ja so eine Sache mit Drillingen bei Ziegen – das ist eine echte Ausnahme und für Tiere mit zwei Zitzen praktischerweise nicht vorgesehen. Was nicht selten dazu führt, dass ein schwaches Kitz es nicht schafft, dafür die anderen beiden. Nun war Brownie aber kein schwaches Kitz (im Gegensatz zu seiner Schwester Lucy) und er hat gelebt und war fit. Ihn dann zu verlieren, war und ist hart. Auch wenn wir nun deutlich sehen, wie Lucy und Bruder Snoopy profitieren: sie brauchen bislang nicht einen Tropfen aus der Flasche… im Gegenteil, Lucy sieht jedes Mal aus, als würde sie die Nase rümpfen, wenn man ihr das „Zeug“ anbietet – völlig unter ihrer Würde.

Mit Snoopy und Lucy beim Mittagsschläfchen oder so…


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