über unser Hofprojekt in Oppenau-Maisach

Marie, Morelle, …

Marie, Morelle, …

… Helga, Hilde, Hilda und Hera sind nun schon zwei Wochen bei uns, aber es war so viel los, dass wir sie auf hornsepp.de noch gar nicht vorstellen konnten. Sofern wieder etwas Ruhe einkehrt, werden wir auch noch erzählen, was alles passiert ist, aber jetzt erstmal die Hühner: vier braune Hybrid-Legehennen und zwei schwarze Hühner der Rasse “Maran” (das sprechen die hier im Badischen auch genauso aus wie es geschrieben wird, ist aber eigentlich der Name der französischen Stadt, in der die Rasse gezüchtet wurde).

"Ha(h)nnes" befreit die Marans.
“Ha(h)nnes” befreit die Marans.

Verschüchtert und unsicher haben wir sie am Dienstag vor Ostern nach dem Autotransport aus ihren Kartons in den renovierten (neu betonierter Boden, frisch gestrichene Wände, überarbeitete Inneneinrichtung) Stall entlassen. Erst so um Ostern haben die braunen Hühnerdamen etwas Zutrauen gewonnen und Hilde auch schon den Mut, nach draußen zu gehen in den Hühnergarten. Inzwischen sind die Braunen übermütig, stürmen morgens sofort nach draußen, wenn die Klappe aufgeht, zupfen am grünen Gras, hauen auch mal aus dem Gehege ab (welche Aufregung, wenn ein Huhn frei herum spaziert!) und haben es noch nicht so richtig begriffen, dass Hühner abends in der Dämmerung wieder in den sicheren Stall zurückkehren. Von alleine, wie man so hört von anderen Hühnerhaltern …

Direkt nach dem Einzug war der Stall noch sauber und ordentlich, aber nicht lange ;-)
Direkt nach dem Einzug war der Stall noch sauber und ordentlich, aber nicht lange 😉

Marie und Morelle – die Marans (ihr habt das mit den Namen durchschaut, ja?) – trauen sich nach wie vor nicht aus dem Stall, beobachten die anderen immer ganz genau und zupfen wie verrückt jedes grüne Blättchen, das man ihnen bringt. Aber selbst rausgehen: Fehlanzeige. Das kommt hoffentlich noch, ebenso wie das Eierlegen. Wir hatten schon einige süße kleine braune Eier und gestern auch ein erstes XL-Ei, alle legen aber noch nicht. Möglicherweise begreifen die noch nicht-Legerinnen aber bis zu ihrem ersten Ei besser, dass die Eier in die Nester gelegt werden sollen und nicht irgendwo hin …

Hilde ist zumindest im Freien ein echtes Kuschel-Huhn.
Hilde ist zumindest im Freien ein echtes Kuschel-Huhn.


4 Kommentare zu “Marie, Morelle, …”

  • Das untere Bild zeigt übrigens Hilde nicht nur beim Kuscheln mit Silvia, sondern auch beim Eierlegen. Ihr erstes Ei hat sie nämlich in der Minute gelegt, nachdem dieses Bild entstanden ist – direkt an Silvia geschmiegt. Ich war ganz schön baff, als ich das Ei gefunden habe … Inzwischen legt sie aber auch Eier ohne menschliches Nest. Wenn auch meist im Freien statt in unseren mit viel Liebe gebauten Nestern. Aber wie Silvia schreibt: Das kommt hoffentlich noch …

  • Ein Garten ohne Hühner ist möglich aber sinnlos….
    Sehr schöne Tiere. Ich freue mich mit euch.
    Die Voraussetzungen für einen Besuch sind gegeben 🙂

  • Wenn die Hühner freiwillig nicht raus gehen, ist dass dann per Definition Biohaltung, Freilandhaltung oder gar Bodenhaltung? 😉

    • Es ist die reine Willkür. Inzwischen sind sie aber fast ständig draußen. Sie brauchten einfach ein Weilchen, um sich zu trauen, die Mädels …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.