Apfelsaft satt

Apfelsaft satt

Das Apfelblütenmeer im Frühjar war beeindruckend, kein Spätfrost setzte der Pracht ein vorzeitiges Ende und die bestäubenden Insekten waren fleißig: Über den Sommer wuchsen Äpfel und Äpfel und Äpfel, viele unserer Bäume hingen zum Herbst brechend voll – der Trockenheit zum Trotz.

Was also tun?! – Die Apfelsaftvorräte auffüllen natürlich! Die nächste Mosterei, in der man den Saft aus den eigenen Äpfeln bekommt, liegt in Oberkirch-Nussbach, eine gute halbe Stunde zu fahren. Das lohnt sich besonders, wenn man gleich mit einer halben Tonne Obst anrückt … zurück kommt man dann mit rund 300 Liter Saft: sehr viele Flaschen in sehr vielen Kisten, die den Keller füllen.

Aber was tut man, wenn nach dieser einen Fahrt Ende September immer noch die erst im Oktober reifen Bohnäpfel und Prinzenäpfel an den Bäumen hängen?! An vier Bäumen genauer gesagt, großen Bäumen… Ja, genau, nochmal ernten – dieses Mal unter Mithilfe von Sabine – , nochmal nach Nussbach fahren, wieder mit fast einer halben Tonne Obst. Und den Keller weiter füllen … Das geht bei der Menge selbst, nachdem Sabine 20 Kisten für sich mitgenommen hat.

Nur … immer noch hängen leckere Äpfel an den Bäumen und bei aller Liebe: noch mehr Apfelsaft können wir nicht in den Keller stellen, irgendwer muss das ja auch alles trinken. Äpfel direkt eingelagert für Winter und Frühjahr haben wir auch schon in rauhen Mengen. Und die Ziegen fressen fleißig und gerne, sollen sich aber auch nicht den Magen verderben. Die Frage „was also tun?!“ ist daher momentan noch unbeantwortet…



2 Kommentare zu “Apfelsaft satt”

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